Ich weiss ich wollte eigentlich von Kolumbien erzählen, aber das ist gerade nciht so wichtig. Wir sind hingefahren, zu Fuß über die Grenze gelaufen und waren in Bogota und Popayan und das war echt cool.
Aber wieder hier auf der Farm verändert sich gerade einfach so viel! Drei Häuser werden umgebaut, es wird ein Spielesalon und eine Kapelle gebaut und einfach alles verändert sich. Und noch dazu gehen 4 Jungs von der Farm, drei zu ihren Familien und einer wird alleine leben. Eigentlich ist das toll, weil sie wieder in ein “normales” Familienleben kommen und es bedeutet dass sich ihre Situation verbessert hat, aber für mich ist es auch irgendwie schrecklich.
Heute haben wir Wilmer und Jonathan nach Hause gebracht und ich habe immerhin ein Jahr mit ihnen zusammen gelebt und der eine ist mein Patensohn und der andere spricht mich seit Monaten nur mit “hermanita” also “Schwesterchen” an. Und sie einfach dort zu lassen ist hart.
Nächste Woche geht der nächste und gestern gab es schon eine große Abschiedsparty und jetzt hab ich Angst vor meinem eigenen Abschid wenn ich schon auf der Party von den aneren anfange zu heulen….
Juli 10, 2010
Juli 4, 2010
Hey, das wird jetzt noch kein genauer Bericht aber ich wollte schonmal erwähnen, dass ich gerade in Kolumbien bin.
Milena und ich besuchen hier gerade Lena, die ist auch ICJA-Freiwillige nur eben in Bogotá. Und daher haben wir uns dann mal eben 36 Stunden in den Bus gesetzt und sind zu ihr gefahren. Heute gehen wir dann gleich mal auf “Rock al Parque” das ist ein kostenloses Festival hier. Fotos und ein genauerer Bericht wie wir über die Grenze gelaufen sind kommt dann später
Juni 28, 2010
Letzten Sonntag war es soweit, 6 unserer Jungs haben die erste Kommunion gemacht. Das heisst seid letztem Sonntag bin ich offiziell Patentante
Ich war echt nervös, weil ich doch keine Ahnung hatte wie sowas abläuft. Das gute war, dass Milena auch Patentante geworden ist und Miguel der Patenonkel meines Patenkindes geworden ist also hatte ich Hilfe.
Das coolste war auch eigentlich, dass wir alle so schick aussahen und es echt war wie so eine Familienfeier. Gerade weil auch die Geschwister oder Eltern einiger Jungs gekommen sind.
Wir sind dann also alle ganz schick in die Kirche, mit unsern Kinder reingelaufen, dann Messe und auch schon vorbei…Und danach natürlich Essen in der Granja, aber zum Glücl nicht so ein schlimmes Kommunionscafe wie in Deutschland.
Das coolste ist eigenlich dass wir Freiwllige den ganzen Tag alleine geplant und organisiert haben und es hat alles super funktioniert, die Kinder waren hübsch, das Essen war gut, es gab Spiele, es war echt cool. Noch dazu sahen wir einfach alle so süß aus Und natürlich lieben unsere Patenkinder uns jetzt, ddenn wie es sich für gute Patentanten gehört haben wir Geschenke springen lassen, also hat Milenas Patenkind jetzt neue teure Schuhe und meins ein Handy.
Juni 28, 2010
Das AFRIKA Ecuadors, Esmeraldas und San Lorenzo
Posted by mira174 under UncategorizedLeave a Comment
Auf dem letzten Kontrollbesuch auf der Granja, hat uns Wladimir (Koordinator von Quito und allem was mit „Ayuda en Accion“ zu tun hat) eingelaaden mit auf einen Besuch in die Projekte nach Esmeraldas und San Lorenzo zu fahren.
Letzte Woche war es dann soweit. Milena und ich sind am Montagnachmittag nach Quito gefahren und sind dann abends in der Caleta in Quito angekommen. Wir dachten dass uns dort der Koordinador der Caleta und unsere deutschen Mitfreiwilligen erwarten, aber der Koordinador war nicht da und die Freiwilligen wussten von nichts. Naja wir mussten also zu zweit in dem Bett von Leo schlafen und Leo bei den Kindern, aber was solls.
Am nächsten Tag stellte sich raus, dass Milena und ich nur mit Wladimir fahren, juhu, den hatten wir ja auch so lieb…aber dann kam noch hinzu, dass ein Kameramann uns begleiten wird. Es soll nämlich ein neues Werbevideo von Ayuda en Accion erscheinen, das ist ein Programm aus Spanien, die Kindern in Ecuador Paten in Spanien vermitteln und diese Paten bezahlen dann für Schulmaterialien und unterstützen die Programme hier. Und damit mehr Leute Paten werden wollen wird ein neues Video gedreht.
Als wir nach 7 Stunden Fahrt in Esmeraldas ankamen wurde mir auch klar, warum dort gefilmt werden soll. Vor der Reise haben uns die Erzieher in Quito schon vorgewarnt und meinten
„ Esmeraldas ist wie Afrika und nicht mehr wie Ecuador“. Und als wir ankamen habe ich echt an diese Worte denken müssen. Zum einen besteht wirklich die ganze Bevölkerung aus Dunkelhäutigen, zum anderen ist es heiss und die Hütten und Dörfer sehen einfach so unglaublich arm aus. Als wir im Projekt ausgestieegen sind, wurden Milena und ich sofort von Kindern umringt und irgendwann fingen sie an zu fragen: „Kannst du die Augen rausmachen, oder sind die echt?“ „Hast du deine Haut angemalt?“ und so weiter. Noch bessr wurde es, als wir zusammen mit einem Sozialarbeiter und dem Kameramann zu einem Familienbesuch gegangen sind. Erstmal sind uns durchgehend 20 Kinder hinterhergelaufen, denn es gibt dort einfach soooo viele Kinder.
Noch dazu hatten wir Kameras und sind weiss, also waren wir das Spektakel des ganzen Dorfs. Milena wurde dann erstmal in einer Hütte auf ein Bier eingeladen und mit so interessanten Fragen wie „Magst du keine schwarzen Menschen?“ oder „Kannst du mich mit in dein Land nehmen?“ oder „Willst du mich nicht heiraten? Ich bin gar nicht so arm, ich wohne nämlich eigentlich gar nicht hier“ bombadiert. Es war so wie im Film, ich konnte es echt nicht glauben.
Am Abend waren wir dann ien weiteres Zentrum besuchen, wo „Marimba“ getanzt wird, ein Tanz mit afrikanischen Wurzeln den es hier glaube ich auch nur in Esmeraldas gibt. Und danach haben wir noch eine Frau besucht, die mit Hilfe eines Mikrokredits ein Restaurant aufgemacht hat. In diesem Viertel durften wir aber wirklich keinen Schritt mehr alleine gehen, weil es wohl ziemlich viele Bandenkriege gibt und auch ab und zu mal jemand ums Leben kommt.
In der Nacht habe ich ungelogen keine zwei Stunden geschlafen, denn es war einfach zu heiss, es gab kein Wasser und die ganze Nacht lief laute Msik im Nebenhaus, es war schrecklich…
Am nächsten Tag ging es dann weiter nach San Lorenzo. San Lorenzo ist ein kleiner Ort an der Küste, der früher sehr gefördert wurde, weil es dort Bahnschienen bis ans Meer gab, man also super Transportmöglichkeiten für die Fischerei hatte. Heute sind die Bahnschienen kaputt und die großen Häfen haben die Fischerei in der Hand und San Lorenzo zerfällt. Es gibt jede Menge kaputte Holzhütten am Strand und jede Menge Kinnder in den Straßen. Aber trotzallem habe ich mich dort wohler gefühlt. Das Salesianer Zentrum ist recht klein, aber groß genug damit 200 Kinder jeden Tag dort hinkommen können und die Atmosphäre ist echt angenehm. Wir wurden zwar wieder angestarrt aber auch viel gefragt und die Kinder waren interessiert und lustig. Dann wurde auch dort getanzt (Marimba) und gegessen und am Nachmittag hat uns eine Gruppe 14-16jähriger Mädels die Stadt gezeigt. So viel gab es nicht, aber es war lustig. Mein Hi´ghlicht war, dass ein Mann auf der Straße gerade eine riesen Schlange gefunden hatte und 30 Leute ihm dabei zugeguckt haben wie er versucht sie in einem Sack zu fangen und so wies aussah muss die ziemlich giftig gewesen sein sonst hätten nicht alle so ein Spektakel gemacht. Das war dann schon wieder eher Dschungelfeeling.
Auch die Nacht in San Lorenzo war um einiges angenehmer, gerade weil wir bis nachts mit den Kindern draussen saßen und gespeilt und geredet haben.
Ausserdem haben wir dort sogar Kinder getroffen die wir aus Quito kannten und von den Sozialarbeitern in Quito wieder zu ihren Familien nach San Lorenzo gebracht wurden. Unteranderem haben wir sogar den taub-stummen Jungen gesehen, der uns das Leben auf der Farm zur Hölle gemacht hat. Heute arbeitet er als Kassierer in einem Bus und alle sind sehr zufrieden mit ihm.
Insgesamt war es einfach eine unglaubliche Erfahrung und ich habe wirklich noch einmal einen ganz anderen Teil Ecuadors gesehen, den ich mir so nie hätte vorstellen können.
Juni 22, 2010
Am (inzwischen vor-vor letzten) Sonntag hatten wir wieder einen unserer Ausflüge mit dem Pater und immer wenn der Pater kommt heisst es, wir machen mal was anderes als Fußballspielen und ins Schwimmbad fahren.
Dieses Mal sind wir nach Salinas gefahren um dort die Salesianer Gemeinde zu besuchen. Was genau das bedeuten sollte wussten wir auch nicht. Am Samstag wurde uns dann plötzlich jede Menge Fleisch geliefert und uns mitgeteilt, dass wir wohl grillen werden, also wir wussten mal wieder so gut wie nichts, nur dass es Sonntag um 7 Uhr morgends losgeht.
Der Morgen war dann wie immer super stressig, alle Kinder halbwegs sauber und ordentlich anziehen, Fundacions-Pullis verteilen, Frühstück machen und das alles bis halb 7!
Dann ging es aber endlich los, wir sind also in unserem Bus und dem Auto vom Pater gut zusammengequetscht los und erstmal immer Richtung Chimborazo (großer Vulkan). An dem sind wir danna uch direkt vorbei gefahren, mitten durch die Wüstenlandschaft und haben Lamas angeguckt. Und dann immer durch die Hochebenen und so Landschaft hatte ich vorher in Ecuador echt noch nicht gesehen, Salinas liegt einfach mitten in grünen Hügeln und Bergen, mit Nadelwald und weiten Feldern, einfach wunderschön.
Der Name SALinas kommt übrigends von den Salzsteinen die es Rund um den Ort gibt, wo die Leute bis heute, durch Waschen der Steine, Salz gewinnen. Salinas selber ist ein kleiner, süßer Ort zwischen drei Hügeln und Wäldchen, mit kleinen süßen Häusern und Straßen, also auch einfach super schön.
In der Kirche von Salinas wurden wir dann von den Jugendlichen der Fundacion Salesiano Salinas empfangen und die haben uns dann erklärt, was es in Salinas alles zu sehen gibt. Ein salesianer Pater hat dort nämlich mehrere Projekte ins Leben gerufen. Es gibt in Salinas etwa 10 kleine Fabriken und Geschäfte die alle der Gemeinschaft gehören und dort arbeiten die Jugendlichen der Fundacion aber auch andere Leute. Wie das genau alles funktioniert weiss ich nicht, aber es funktioniert echt gut, denn inzwischen exportieren sie ihre Waren sogar in alle Welt und alle arbeiten da zusammen. Das ganze ist auch kein Teil der Salesianer mehr, der Pater hat das nur iniziiert und heute ist es selbstständig.
Die Jugendlichen haben uns dann in kleinen Gruppen die verschiedenen Fabriken gezeigt, Fußbälle, Wolle, Töpfe, Soja und das Beste Schokolade und Käse werden hergestellt!!! Da gibt es echt richtigen Käse, also Käse der wie Käse schmeckt, einfach der Hammer!
Die ganze Führung war ziemlich cool, gerade da uns die Jugendlichen selber alles gezeigt haben, wo sie ja auch selber arbeiten und wohnen. Und am Ende ging es dann noch zu den Salzsteinen und natürlich der obligatorischen Maria-statue.
Die Fabriken waren auf der einen Seite echt gut ausgerüstet, also zum Beispiel dass es so etwas gibt wie Mülltrennung ist hier nicht normal. Auf der anderen Seite werden die Fußbälle immernoch mit der Hand geschnürt und bemalt und so ein Ball kostet dann am Ende 4 Dollar, da könnt ihr euch vorstellen, dass die Menschen auch nicht besonders viel daran verdienen.
Aber immerhin verdienen alle und haben einen gereglten Arbeitsablauf, was man von der Arbeit auf den eigenen Feldern nicht immer behaupten kann.
Nach den Besichtigungen sind wir dann zu unserem Grillausflug aufgebrochen.
Wir dachten wir grillen im Garten hinterm Haus, aber nach 30 Minnuten Fussmarsch immer bergauf stellte sich raus, dass wir in einer Art Höhle mitten in grünen Feldern grillen. Die Landschft dort ist einfach wunderschön. Felsige Berge zwischen weiten, grünen, hügeligen Wiesen und Nadelwäldchen. Das ist echt nochmal ein ganz anderer Fleck Ecuadors, denn die Natur erinnert eher an Österreich und nicht gerade an die Stellen der Küste oder des Orients oder die graze Sierra, die ich bisher von Ecuador kannte. Es ist echt der Hammer, hier gibt es einfach alles an Natur und Landschaften!
Juni 11, 2010
Fast genau ein Jahr nach meinem Abschlussball, war ich wieder auf einem. Dieses Mal allerdings im Colegio Bolivar in Ambato. Ein Junge, der früher auf der Farm gelebt hat und ab und zu zu Besuch vorbeikommt, hatte Milena eingeladen ihn zu begleiten und da er noch zwei Karten mehr hatte hat er dann Miguel und mich, als Ersatz für seine Eltern mitgenommen.
Das hieß natürlich, wir mussten erstmal auf Suche nach passender Kleidung gehen und Milena und ich hatten großen Spaß daran, im Gegensatz zu den Jungs [

link="file"]
Freitagabend ging es also los, Milena und ich im Kleid, die Jungs im Anzug mit Krawatte und eine gute Stunde verspätet kamen wir im Colegio an. Da waren auch schon alle fleißig am tanzen und trinken und ich hatte das dumme Gefühl, das wir mal wieder angestarrt werden.
Gut, dass wir vorher ein bisschen Tanzstunden gemacht haben und zumindest den Grundschritt von Salsa und Mirenge inzwischen beherrschen. Wobei mir das auch nicht wirklich geholfen hat, denn was bringt einem ein Grundschritt wenn man die ganze Zeit durch den Raum geschleudert wird und man nur auf „seinen Swing“ vertrauen soll^^ Insgesamt war es aber echt lustig, denn es gab weder Essen noch Programm, und der Tanz bestand wirklich mal aus tanzen. An der Bar gab es auch nur ekelhafte Fanta, Bier oder Whiskey also blieb uns nichts anderes übrig als Bier zu trinken und das den ganzen Abend
Eines der Highights des Abends für mich war dann auf jeden Fall als Milena und ich auf Toilette gehen wollten. Denn eigentlich geht man ja zu zweit auf Toilette um sich nochmal im Spiegel zu begutachten, kurz durchzuatmen und so weiter, das dumme ist nur auf einem Jungen-Colegio gibt es keine Damentoiletten. Es gab Kabinen auf dem Hof, ohne Licht, ohne Spiegel, ohne Toilettenpapier, wunderschön…..aber gut, Bier hat halt sine Folgen. Und auch wenn die Toiletten estwas gewöhnungsbedürftig waren, ist das Gebäude selber doch ziemlich eindrucksvoll, ich glaube eines der einzigen schönen alten Häuser in ganz Ambato.
Also insgesamt war es echt ein richtig lustiger Abend und es hat mich alles sehhr an meinen eigenene Abiball erinnert….
Juni 10, 2010
Hier ist ja die Jungfrau Maria sowieso unglaublich wichtig und es gibt in jedem Ort irgendwo eine andere heilige Jungfrau und ein Bildniss und eine Kirche und so weiter. Und bei den Salesianern ist sie dann noch gleich wichtiger, also wurden wir eingeladen auf eine Prozession für die “Virgen del Guapulo”, fragt mich jetzt nicht was genau Guapulo ist. Auf jeden Fall kamen alle Salesianer Projekte zusammen und sind durch Quito marschiert, mit Fahnen und Musik und Gesang und alles für die Jungfrau.
Am Ende dann in eine Kirche zur Messe, danach was essen und wieder nach Hause. Ich fand das ganze ziemlichen Quatsch, weil wieder alle unglaublich künstlich fröhlich und begeistert sein mussten, und dabei war ja gar ncihts besonderes. Oder zumindest für mich nicht…
Aber damit die Granja auch gut dabei aussieht, haben wir natürlich trotzdem Plakate und Fahnen gebastelt und sind laut singend durch die Straßen gezogen.
Mai 30, 2010
Der Tungurahua ist einer unserer Haus-Vulkane und war ja schon einmal aktiv seit ich hier bin. Danach war sie, die Mama Tungurahua, die ganze Zeit ruhig und jetzt meint sie nochmal richtig loslegen zu müssen. Seit drei Tagen raucht und kracht es also regelmäßig. Zum Glück ist die große Aschewolke die es wohl gab aber direkt weiter bis Guayaquil gezogen, sodass es dort großen Asche-Regen gab und hier überhaupt nicht.
Dafür haben letzte Nacht die Fenster geklappert und Wände gewackelt und der Weg nach Baños ist gesperrt, weil das der Ort direkt am Vulkan ist, der auch schon evakuiert wurde. Von uns aus ist das aber bestimmt gute 30 km entfernt also sind hier noch alle recht ruhig. Allerdings habe ich gestern Abend wieder ihr Feuer gesehen und das ist schon gruselig. Gerade weil es direkt neben dem Vulkan noch ein Gewitter gab, oder zumindest Blitze und auf der anderen Seite der riesen Vollmond war, einfach ein krasses Bild. Später kam dann noch Feuerwerk über der Stadt dazu, also der Himmel war erleuchtet. Das Feuer vom Tungurahua sieht man aber leider immer nur recht kurz, also muss man Glück haben es zu sehen, aber das ist vielleicht auch besser so… Da meine Mama meinte es kam sogar in Deutschland in den Nachrichten, dass der Tungurahua ausbricht, sage ich mal bescheid, dass es uns allen gut geht und ich denke nicht, dass sie ganz Ambato evakuieren wären, dafür macht die gute Tungurahua einfach zu oft Stress und bis hier irgendwas ankommt sind wir auch schon selber geflüchtet. Also macht euch keine Sorgen und wenn ihr mal nen echten aktiven Vulkan sehen wollt, kommt einfach vorbei! 
Mai 24, 2010
Jetzt kommt der Schocker fuer alle Menschen die mich nur mit unglaublicher Hoehenangst kennen. Wisst ihr zufaellig was Kanopi ist? Auf Englisch heisst es Zipline…das ist eine Art Seilbahn, nur dass man mit so einem huebschen Geschirr an einem Drahtseil haengt und durch die Baeume und ueber einen Abhang fliegt. Und genau das hab ich jetzt gemacht!!!!! Ich find es etwas schwierig zu erklaeren, also guckt euch die Fotos an. Aber es war echt lustig, die Natur ist einfach wunderschoen in mindo und man schwebt dann so ganz frei ueber alles hinweg. Die ganze Tour ging ueber 10 Seile und ich muss sagen zwischendurch war es schon etwas langweilig. Die letzt Schnur war dann nochmal richtig lustig, weil die laeger und schneller als alle anderen war. Und fuer ganze 10 Dollar war das echt ein genialer Ausflug.
Ansonsten haben wir von Mindo auch nicht so viel gesehen, das ist ein Ort im Norden Quitos mitten im Nebelwald und ziemlich turistisch (allerdings gibt es nicht einen Geldautomat, ganz toll!) Als wir ankamen haben wir erfahren dass gerade Fiestas de Mindo sind, also gab es einen grossen Markt und ein Konzert am Abend sehr lustig alles. Aber das Kanopi war eindeutig das Highlight. Jetzt gehen meine drei Tage Urlaub auch schon wieder dem Ende zu und heute fahre ich zurueck nach Hause um dann damit anzugeben wie mutig ich bin
Mai 19, 2010
Encuentro de Voluntarios salesianos 2.2 / Treffen der Salesianer-Freiwilligen 2.2
Posted by mira174 under UncategorizedLeave a Comment
Ganz am Anfang unserer Zeit hier, also im September 09 war das erste Treffen aller Salesianer-Freiwilligen, damals am Strand in Guayaquil. Dieses Treffen war zwar irgendwie spannend aber da wir so gut wie nichts verstanden haben hat es uns herzlich wenig geholfen. Demendsprechend viel Lust hatten Milena und ich auch zu diesem zweiten Treffen. Denn auch wenn wir jetzt was verstehen hatten wir nciht die Hoffnung das es viel interessanter wird. Aber wir haben uns getäuscht! Am Freitag sind wir inzwischen immerhin 5 Freiwilligen aus Ambato aufgebrochen nach St. Domingo. Zusammen mit dem Pater und den Frewilligen aus Quito sind wir dann im Don-Bosco-Haus angekommen und haben dort die Freiwilligen aus Guayaquil und Cuenca getroffen. Ziemlich viele kannte cih sogar noch vom ersten Mal und das Ankommen war so schonmal ganz lustig. Ziemlich schnell ist uns dann aufgefallen, dass von 33 Freiwilligen genau 3 Frauen sind, Milena, Julia und ich….wir waren also mal wieder der Mittelpunkt von allem.
Samstag hat es dann angefangen mit einem Gebet das Ambato vorbereiten musstee, haben wir auch getan, nur leider habe ich mich bei meinem Text von einem Satz so versprochen, dass ich am liebsten versunken wäre. Dann ging es weiter mit lustigen kennenlernspielen, Selbst-evaluation und Gesprächen über Arbeit und Kinder. Aber dieses Mal war es irgendwie alles in kleineren Gruppen und man konnte richtig seine Meinung äußern und irgendwie kam es mmir sinnvoll vor. Vor allem der Punkt eine Beschreibung jedes Projektes zu verfassen, welche den neuen Freiwilligen gegeben werden soll, damit die wissen was auf sie zukommt. Den Part Sport und Spiel haben wir Mädels dann damit verbracht unsere Jungs beim Fußballspielen anzufeuern, denn in der Hitze hätte cih noch weniger hinbekommen als sowieso schon.
Abends haben wir uns dann aber in der “Noche de alegria salesiana/ Nacht der Salesianer Freude” voll ins Zeug gelegt und jedes bescheuerte Party-spiele mitgemacht und am Ende auch noch mit 30 tanzbegeisterten Männern bis nachts um 1 getanzt. Ja und jetzt bin ich krank…
Am Sonntag wurde das ganze dann abgeschlossen mit einem Ausflug an einen Fluss, einem letzten Thema und natürlich einer Messe. Ja gut es sind halt Salesianer.
Aber als wir dann Sonntag wieder nach Hause gefahren sind war ich echt etwas traurig. Denn dieses Mal waren wir ein richtiges Team aus Ambato und deshalb viel mehr dabei und die anderen Freiwilligen waren auch echt alle super lustig und ich glaube dank unserem genialen Lied “En la Granja Don Bosco” (es hat nicht mehr Text), was wir einfach bei jeder Gelegenheit gesungen haben und unserer Begeisterung und Teamgeist hat der Pater uns auch wieder ein bisschen lieb. Naja jetzt wo es mir gefallen hat bin ich beim nächsten schon nicht mehr da, aber immerhin hatten wir zwei lustige Tage.
Als wir dann nach Hause kamen war es mit dem Spaß auch schon wieder vorbei, denn einige unsere ach so liebenswürdigen Jungen haben die Gelegenheit genutzt um in unser Haus einzubrechen und unseren Kühlschrank zu plündern und Milenas MP3-Player zu klauen. Ja sie sind einfach so liebenswürdig und haben mein ganzes Vertrauen….wieder einmal ein ziemlicher Schlag für uns aber wenigstens war recht schnell klar wer es war, nur leider bringt das den MP3-Player auch nicht wieder zurück und das Vertrauen auch nicht.


